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Bei fast frühlingshaftem Sonnenschein und leichtem Wind starteten wir am Sonntag den 8.3.2020 mit 5 Gästen unsere 6. Führung in Rohrau. Durch die Regentage und den Sturmböen der letzten Wochen wurde unser Weg etwas beschwerlicher als sonst. Wir mussten umgestürzten Bäumen ausweichen und auf aufgeweichten Wegen die größten Wasserlöcher umrunden. Doch das alles nahmen nicht nur die zwei tierischen Gefährten auf sich, sondern auch unsere interessierten Gäste, um die wunderbare verborgene Welt der Bodendenkmale und Kleindenkmale kennenzulernen.

Gruppenbild

Der Wildzaun, den man sich mit Zaunstecken und Eichendielen vorstellen musste und das Werkzeug mit dem die Grenzsteine früher und heute bearbeitet wurden, alles war von Interesse. Der Hohlweg hatte nach den vielen Tagen mit Regen seine Tücken, jedoch war es sehr anschaulich wie das Wasser den Weg immer tiefer auswäscht. Der Schlossberger ließ sich zwar nicht blicken, aber der Geschichte seiner Taten hat er bestimmt gelauscht. Mit dem Schlossberg hatten wir dann auch den Anstieg geschafft. Die Vegetation ließ den Blick auf den Schlossberg in seiner vollen Pracht zu.

Ob auf dem Schlossberg schon einmal Grabungen stattfanden, war auch heute wie bei den voran gegangenen Führungen von Interesse. Der Hinweis auf die Fläche die mit Immergrün bewachsen ist und die Information dass diese Pflanze unter anderem ein Siedlungsanzeiger ist, regte die Fantasie an wie es wohl in früherer Zeit hier oben ausgesehen haben mag. Auf befestigtem Weg ging es nun weiter. Mit Informationen zum tragischen Tod zweier Soldaten im Gewann Floschenwäldle und zum Projekt Grenzsteine der Bodendenkmal-Gruppe, erreichten wir den ersten Sandbruch der Rohrauer. Die Gäste erfuhren hier wie die Rohrauer aus dem Wenigen was die Gegend Ihnen gab etwas Zubrot verdienten und was es mit dem Rohrauer Kies auf sich hat. Nach dem wir nach 3 Stunden die Sandmühle erreichten, erfuhren wir von Herrn Siegfried Schmid in seiner typisch schwäbischen Erklärung noch etwas zur Sandmühle. Mit einem Gläschen Schloßberger und etwas Knabberei verabschiedeten wir die Gäste bis zum nächsten Mal.

Die nächste öffentliche Führung findet am 08.11.2020 statt.

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